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Z.O.N.K. Festival 2012 [28.07.2012 in Hackenbuch]
Z.O.N.K. Festival 2012
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Nach einer Pause im Jahre 2011 öffnete das Z.O.N.K. Festival heuer wieder seine Pforten. Veranstaltet wurde es, wie auch bereits vor zwei Jahren, in einem Stall und dem zugehörigen Hof in der Moosdorfer Ortschaft Hackenbuch in Oberösterreich.

Die Anfahrt war sehr unproblematisch, da das Gebiet nicht wirklich unbekannt war. Wenige Kilometer entfernt befanden sich auch diverse Beschilderungen, welche zur Location führten. Diese konnte mit einem Park- und einem Campingplatz genug Möglichkeiten zum Abstellen der Fahrzeuge bieten. Auch der Hof und der Stall selbst boten ausreichend Platz für alle Anwesenden. Das zugehörige Gasthaus war natürlich für viele noch eine gute Chance, gemütlich ein paar Bierchen oder einen Imbiss vor den ersten Bands zu genießen.

Für das leibliche Wohl der Besucher standen ein Imbissstand, jedoch mit etwas geringer Auswahl, und drei Bars - eine Out- und zwei Indoor - zur Auswahl. Im Kassazelt war zusätzlich noch viel Platz zum Unterstellen während der (kurzen) Regenzeit und für diverse Merchandise-Stände, welche von den auftretenden Bands selbst geführt wurden, vorhanden.

Und nun gleich zu den Bands des Abends:


"EARased":

Den Anfang machten die Österreicher von "EARased". 2010 gegründet und diversen Gigs im Jahre 2011, soll 2012 das erste Album folgen. Durch den Opener-Auftritt am Z.O.N.K. Festival 2012 konnte man sich also bereits einen guten Vorgeschmack auf die kommende Scheibe anhören. Musikalisch würde ich die Truppe im Crossover-Bereich einordnen. Einerseits sehr rockig, dennoch auch etwas im Heavy-Sektor anzutreffen. Dazu großteils lobenswert guter Klagesang, teilweise jedoch auch passend platzierte Shouts. Schade war nur, dass noch sehr wenige Leute den Gig - zur Gänze - verfolgt haben, trotz des monsunartigen Regenschauers, welcher während des Gigs über Hackenbuch hereingebrochen ist, da die Band eine Menge Potential aufzuweisen hat und auch mit einer netten Bühnenshow - die Herren standen in Metzger-Kostümen auf der Bühne - auftrumpfen konnten.

EARased


"Cannonball Ride":

Im Anschluss waren "Cannonball Ride" aus Oberösterreich bzw. Wien an der Reihe. Präsentiert wurde typischer Metalcore mit einer gesunden Prise Thrash Metal. Auch hier war die Stimmung leider nur ok. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, obwohl etwas mehr Leute als bei dem Opener anwesend waren. Gut gefallen hat mir hier, dass die Songs, vor allem für das Metalcore-Genre, sehr abwechslungsreich gehalten wurden. Viele Tempo- und Stimmungswechsel waren in die Songs eingebaut, was diese stets interessant machen konnte. Interessant war dabei auch der Einsatz einer Trompete seitens des Sängers bei einem Song. Mein persönliches Highlight war aber der Song "Smoke And Mirrors", zu welchem es auch ein professionelles Musikvideo im Internet zu betrachten gibt. Ein sehr guter Auftritt einer der zurzeit aufstrebendsten österreichischen Bands dieses Genres, wie ich finde.

Cannonball Ride


"Ghouls Come Knockin'":

Wenn ich mich, neben "Debauchery" auf eine Band ganz besonders gefreut habe, dann war es mit Sicherheit die junge Salzburger Death'n'Roll-Truppe "Ghouls Come Knockin'", welche mich mit ihrer 2012 in Eigenproduktion erschienen Debüt-EP namens "Death Rock Mayhem" (Review auf RottingHill.at!) mehr als überzeugen konnte. Neben einigen der grandiosen Songs dieser Veröffentlichung wurden noch weitere, bisher unveröffentlichte Stücke, welche jenen der EP in nichts nachstehen, zum Besten gegeben, welche allesamt zum fröhlichen Headbangen eingeladen haben. Endlich füllte sich auch der Bereich vor der Bühne etwas, u.a. wohl auch wegen den mehrfachen Aufforderungen des Frontmannes, was dem Auftritt noch etwas mehr Dynamik verleihen konnte. Schade war nur, dass die vier Herren lediglich 30 Minuten Spielzeit hatten und so zwei weitere geplante Songs (auch für die Band selbst) etwas überraschend nicht mehr vortragen konnten. Ein echt starker, aber leider viel zu kurzer Gig. "Super Musi"! Sehr gerne und hoffentlich auch sehr bald wieder!

Ghouls Come Knockin'

Einen Mitschnitt zum Stück "Dead Beat Glory" findet ihr hier:





"Cancer For Breakfast":

Die Besucher des Festivals durften nun den allerersten Auftritt der Salzburger Truppe "Cancer For Breakfast", welche sich aus Musikern von "United Blood" und den bereits aufgelösten "Misbegotten" zusammensetzt, erleben. Zelebriert wurde eine Mischung aus Hard- und Metalcore, welche zuallererst sicherlich noch ausbaufähig ist, aber für den ersten Gig dennoch nicht schlecht auf mich gewirkt hat. Die Herren machten gut Stimmung und den Anwesenden hat Dargebotene gut gefallen. Für mich persönlich fehlte es etwas an Höhepunkten, denn teilweise waren die Songs richtig gut, gingen schnell ins Ohr und konnten mit einer Menge Abwechslung trumpfen. Andererseits befanden sich in den Stücken auch einige eher langweilige Stellen, welche den Gesamteindruck für mich etwas drückten. Dennoch sollte man "Cancer For Breakfast" als Fan von Metal-/Hardcore im Auge behalten, denn eventuell entpuppt sich daraus zukünftig noch ein weiterer Stern am Core-Himmel.

Cancer For Breakfast


"tuXedo":

Wenn ich mich richtig erinnere, war der "tuXedo"-Auftritt am Z.O.N.K. Festival 2012, welcher nun folgte, der 15. für mich der Mattighofener Truppe. Geboten wurde grob gesagt, dieselbe Kost, wie immer. Das Gute dabei ist jedoch, dass eben diese Kost jedes Mal wieder restlos überzeugen kann. Neben dem neuen Song "Ignorance", welcher auf dem im Winter kommenden Debütalbum der Band zu finden sein wird, waren die üblichen "tuXedo"-Klassiker, wie z.B. "Fight", "Deambula" oder "Never Forget" mit dabei. Dazu gesellten sich diverse Show-Einlagen, wie der reizende, crowdsurfende Rettungsschwimmer bei dem Cover des Baywatch-Theme-Songs, und verschiedenste höchst unterhaltsame Albereien bei einem Solo-Battle zwischen Schlagzeuger und den Herren an den Percussions. Zusammen mit den wie immer höchst motivierten Fans der Band, war auch Gig 15 für mich einfach verdammt gut. Auf die nächsten 15!

tuXedo


"Noctiferia":

Anschließend waren "Noctiferia" aus der slowenischen Hauptstadt Laibach an der Reihe. Diese hatten jedoch, trotz ihrer bereits 20-järhrigen Bandgeschichte, damit zu kämpfen, Leute vor die Bühne zu holen. Durch all diese Jahre hat sich der Stil der Truppe nicht selten geändert: Zuerst von Melodic Black Death Metal bis hin zu Industrial Metal. So wurde zwar viel Abwechslung geboten, jedoch wirkten die fünf Herren, als wüssten sie nicht genau, welchen Stil sie nun spielen wollen. Stellenweise erinnerte mich das Dargebotene an die Griechen von "Septic Flesh", was hier definitiv als Kompliment zu betrachten ist. Etwas zusätzliche Würze wurde dem Gig durch den Einsatz von Percussions bei einigen Songs seitens des Sängers Gianni Poposki beigefügt. Somit war der Auftritt teilweise sehr kurzweilig, teilweise aber auch etwas anstrengend durch die stellenweise leicht chaotisch wirkenden Stiländerungen.

Noctiferia


"Debauchery":

Weg von technischen Frickeleien, hin zu eher stumpfem, groovigen Death Metal. "Debauchery" standen nun auf der Bühne. Mit "Warmachines At War", "Zombie Blitzkrieg", "Animal Holocaust" und weiteren Nummern waren ziemlich viele Songs des aktuellen Albums "Germany's Next Death Metal" mit dabei. Bei nur 45 Minuten Spielzeit ist es zwar verständlich, aber dennoch hätte ich mir etwas mehr ältere Songs, vor allem auch der ersten zwei bis drei Alben, gewünscht. Natürlich waren die Klassiker wie "Blood For The Blood God" oder "Back In Blood" dabei, dennoch war der Auftritt sehr auf Album Nummer sieben fixiert, was dem Gig etwas an Variabilität geraubt hat. Dennoch war der Auftritt verdammt stark und somit für mich persönlich der beste, den ich bisher von den Deutschen erleben durfte.

Debauchery


"Crematory":

Die Wahl des Headliners ist meiner Meinung nach sehr interessant ausgefallen, denn eine Band wie "Crematory" hätte man eher nicht erwartet, denke ich. Seit mehr als zwei Dekaden geben die Baden-Württemberger bereits ihre Stilmischung aus Gothic und Death Metal zum Besten. Anfangs war ich doch sehr skeptisch, da ich nie ein Freund der Band war und mich die Keyboards von Anfang an stark abgeschreckt haben. Dennoch waren auch für mich einige Nummern ganz nett anzuhören. Gut für die Band, dass die Halle, wie auch bereits bei "Debauchery", gut gefüllt war und die anwesenden Leute die Band bei Songs wie "Sense Of Time", "Pray", "Infinity" und dem abschließenden "Perils Of The Wind " kräftig abgefeiert hat. Ein für mich überraschend guter, kurzweiliger Gig!

Crematory


"Proll Guns":

Das Schlusslicht des Festivals stellten die Salzburger "Proll Guns" dar, welche ihren dritten Gig zelebrierten. Geboten wurde sogenannter Western Thrash Metal mit Wildwest-Bühnendeko, -Musikeroutfits und diversen unterhaltsamen Show-Einlagen zweier Saloon-Girls namens Miss Shirley Colt und Miss Candy Rose, welche u.a. sowohl die Band, als auch die Besucher mit Jack Daniel's befüllten. Jedoch konnte auch die Musik selbst überzeugen. Diese war stets abwechslungsreich und mit ausreichend Tempowechseln gefüllt, sodass keine Langeweile oder Monotonie aufkommen konnte. Daher hat es mich auch sehr gefreut, dass trotz später Stunde - die Band hat um Punkt 01:13 zu spielen begonnen - noch so viele Leute, darunter auch Thomas und Juli von "Debauchery und die Herren von "tuXedo" und "Ghouls Come Knockin'", anwesend waren und mitgefeiert haben. Ich bin wirklich gespannt, was man von den "Proll Guns" zukünftig noch hören und sehen wird, denn das Konzept, welches die Truppe verfolgt, kann sich wirklich zeigen!

Proll Guns


Damit war das Z.O.N.K. Festival 2012 zu Ende. Wie auch bereits 2010 war es ein wirklich gutes Festival mit starken Bands, einer gemütlichen Location und tollen Leuten. Hoffentlich muss man nicht erneut zwei Jahre auf eine Fortsetzung warten.

Nun möchte ich noch ein paar Worte zu Ton und Licht verlieren. Die Herren an den Reglern haben dafür gesorgt, dass ausnahmslos bei jeder Band ein verdammt fetter, nicht zu lauter Sound, welchen ich ehrlich gesagt nicht in dieser Art und Weise erwartet habe, und auch durchgehend gutes, starker, aber dennoch angenehmes Licht vorhanden waren. Spezieller Dank geht daher an dich, Gichti!

Zum Abschluss noch meine Plus-/Minus-Liste:

+ abwechslungsreiche Bandauswahl
+ guter Sound, gutes Licht
+ großes Geträkeangebot
+ angemessen günstiger Ticketpreis
+ gemütliche, ausreichend große Location
+ kein Getränkepfand

- aus mir unbekanntem Grund Verzögerungen in der Running Order


Danke an die Veranstalter und die gesamte Crew für dieses geile Festival, und vor allem an Tobias Wolfersberger für die Einladung!

Redakteur: Florian
Festivaldatum: 28. Juli 2012
Website: HIER

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