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seit November 2008
Obituary

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HISTORY:

Die Anfänge:

band 1Unterhält man sich über die extremsten Musikrichtungen dieser Tage, fällt unweigerlich der Begriff Death Metal, der es auch heute noch versteht, den nicht Eingeweihten das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Die Gründe hierfür sind einerseits in seiner morbiden und für den Großteil der modernen Bevölkerung tabuisierten Todesthematik aber auch andererseits in den häufig verzerrten Riffstrukturen und dem furchteinflößenden gutturalen Gesangsstil zu suchen. Einer der legendärsten Vertreter dieses Subgenres ist die Florida Todesmaschinerie "Obituary", deren Geschichte sich bis in das Jahr 1984 zurückverfolgen lässt.

Zu jener Zeit gründeten die Brüder John und Donald Tardy die Band "Executioner" in Brandon, Florida. Im darauffolgenden Jahr erschien ein erstes Demo und das Bandgefüge festigte sich erstmals mit der Aufnahme der beiden Gittaristen Allan West und J.P. Chartier, sowie dem Bassisten Jerome Grable. Weiterhin mit den beiden Gründungsvätern Donald an den Drums und John am Mikrofon, spielte man 1986 ein zweites Demo ein, woraufhin jedoch Chartier und Grable die Band verließen. Axtmann Trevor Peres und Tieftöner Daniel Tucker übernahmen darauf die beiden vakanten Stellen und es folgte die Umbenennung in "Xecutioner". Mit diesem Schritt trug man der Tatsache Rechnung, dass zur etwa gleichen Zeit eine Hardcore Band aus New York unter der dem selben Bandnamen ein Album veröffentlichte.

Mit nun variiertem Namen produzierte man ein drittes Demo und beteiligte sich an dem Sampler "Raging Death", an dem neben "Xecutioner" auch noch zwei andere Bands beteiligt waren. Von den Qualitäten der Band sichtlich beeindruckt, bot das renommierte Label Roadrunner Records den Exekutoren einen Plattenvertrag an und schickte die Band nun ins heute weit über die Grenzen des Metal hinaus bekannten Morrisound Studio, indem auch damals schon ein gewisser Ralph Santolla ein- und ausging. Mit den nun neu aufgenommenen Stücken und den bereits von dem "Raging Death"-Sampler bekannten, hatte man das erste richtige Album geschaffen, das den Titel "Slowly We Rot" erhalten und auch noch so ganz nebenbei ein Stück Musikgeschichte schreiben sollte.

Der letzte Schritt der Wandlung und der Anbeginn einer beeindruckenden Karriere stellte die Umbenennung von "Xecutioner" in "Obituary" dar. Diese resultierte aus dem Wunsch des neu gewonnen Labels, wegen der zu großen Ähnlichkeit des Namens mit der Band "Executioner", den Eigenen zu ändern. Beim Durchblättern einer Tageszeitung stieß Frontmann John schließlich auf die Todesanzeigen. Damit waren die Würfel und somit auch die Entscheidung für "Obituary" gefallen. Wir schreiben das Jahr 1989.



Höhen und Tiefen:

Nur kurze Zeit nach Veröffentlichung von "Slowly We Rot" verschwand Basser Tucker urplötzlich wie vom Erdboden, tauchte jedoch später wieder auf, wurde aber fortan von Frank Watkins vertreten, der zuvor in der Band "Hellwitch" aktiv war. band 2

Klampfer Allen West musste darauf aus persönlichen Gründen während der Tour zum Debütalbum die Segel streichen, sodass "Death"-Saitenhexer James Murphy mit "Obituary" schließlich den Nachfolger "Cause Of Death" eintrümmerte. Vereinzelte Shows riss die Band derweil zu viert ab. Murphys Gastspiel blieb jedoch nur von kurzer Dauer, denn dieser verließ "Obituary" Anfang 1991 in Richtung "Cancer" und machte so wieder Platz für den bald darauf zurückkehrenden Allen West.

West spielte schließlich das Dritte Album "The End Complete" mit ein, das in Sachen härte so ziemlich alles vorher Dagewesene in den Schatten stellen sollte und dies auch zu tun vermochte. Dies geschah 1992, eine Zeit der gerade auch deswegen eine so hohe Bedeutung beizumessen ist, da nun der Death Metal auch in Europa an Einfluss gewann, deren Väter und berühmteste Vertreter der so genannten Stockholmer oder Göteborger Schule entstammten und so den noch immer gängigen Begriff des Schwedentods formten. "The End Complete" ist auch heute noch die wohl am häufigsten verkaufte Platte der Florida Deather, die Ungewöhnlichste sollte jedoch erst noch folgen.

1993 hatten Donald Tardy und Trevor Peres ein kurzes Gastspiel bei dem Projekt "Meathook Seed", ehe sich die Todesmaschine erneut ins Studio begab um "World Demise" auf die Welt loszulassen. Neu war dieses Mal nicht nur die Kernthematik der Umweltverschmutzung, welches auch so großartig durch das Endzeitszenario-Artwork in Szene gesetzt wurde, auch die Industrial Anleihen glichen einem Quantensprung. Zwar verkaufte sich der so experimentell gestaltete Langspieler Nummer vier nicht so gut, wie sein lukrativerer Vorgänger, bleibt doch die Qualität der Platte unter Kennern unumstritten.

Sämtlichen Spekulationen um eine gemutmaßte Auflösung der Band wurde 1997 der Mittelfinger entgegen gestreckt als "Obituary" "Back From The Dead" veröffentlichten. In diesen Jahren hörten die Bandmitglieder selbst viel Punk und Hardcore, was sich auch unweigerlich auf den Sound des fünften Auswurfes auswirken musste. Damit wurde "Back From The Dead" das traurige Schicksal des, allerdings zu unrecht, stiefmütterlich behandelten und ungeliebten Bastards zu Teil.

Ein weiterer Grund für die musikalische Veränderung ist sicher auch in der Absenz von Produzent Scott Burns zu finden, der nun erstmals nicht im Studio die Fäden spann. 1998 folgte noch ein Live-Album, welches lediglich "Dead" getauft wurde und auch für einige Jahre das letzte aktive Lebenszeichen der Extremlegende bleiben sollte. Als Gründe für die Auszeit werden teils Anflüge eines Burn-Out-Syndroms der Bandmitglieder genannt, teils auch finanzielle Aspekte.



Die Rückkehr des Henkers:

band 3Nun ging jeder seiner Wege. John Tardy machte sich mit einer Computerfirma selbständig, Frank Watkins zog es an die Börse und Donald Tardy, Trevor Peres und Allen West blieben der Musik treu.

Das Schicksal führte die Brüder und den Rest der Familie erst 2001 wieder zusammen, als Donald, der nun Mitglied der Band des Rockmusikers Andrew Wiles Krier war, im Rahmen eines Ozzfest Auftrittes seinen Bruder John und Frank Watkins traf. Eine gemeinsame Session entfachte die alte Flamme erneut und legte den Grundstein für eine weitere Zusammenarbeit.

Im selben Jahr erschien noch die Compilation "Anthology", allerdings ohne Einwilligung seitens der Band. Die ersten richtigen Live-Auftritte folgten dann 2004, bei denen auch Trevor Peres wieder mit von der Partie war. Die Songs für das beeindruckend starke Comeback-Album "Frozen In Time" wurden in etwa eineinhalb Monaten geschrieben und 2005 veröffentlicht. Der Exekutor war zurückgekehrt.

Im August des Erscheinungsjahres sah man sich jedoch gezwungen, Allen West aus der Band zu werfen, da dieser bei einem Auftritt beim Hole In The Sky-Festival in Norwegen mit seiner Trunkenheit die Show ruinierte. Dieser kehrte jedoch schon nur ein knappes Jahr später an seinen Posten zurück.

Die Inhaftierung von West aufgrund des wiederholten Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen, hatte jedoch zur Konsequenz, dass der Ausnahmegitarrist nicht an den Aufnahmen zum nunmehr siebten Studioalbum, das mit seinem Titel "Xecutioner’s Return" die 2000er Dekade von "Obituary" am besten zu beschreiben weiß, teilnehmen konnte. Dies rief den schon eingangs erwähnten Ralph Santolla auf den Plan, der sein nicht minder geschicktes Können an dem Sechssaiter zu der Zeit bei "Deicide" unter Beweis stellte.

In jener Besetzung fand man sich 2007 zu den Aufnahmen zusammen. Ein weiteres Best Of mit dem Titel "The Best Of Obituary" erschien im Folgejahr, sowie die EP "Left To Die", deren Titeltrack und Opener "Forces Realign" auch auf dem aktuellen "Darkest Day"-Album zu hören sind. Die Band sieht den aktuellen Silberling, was Härte und Geschwindigkeit betrifft in einer ganz eigenen Liga spielen. Dies darf in anbetracht der aggresiven Grundausrichtung sogar noch als untertrieben gelten.

Nur wenige Monate zuvor veröffentlichten die Tardy-Brüder das Debüt ihres gemeinsamen Projektes mit dem Titel "Bloodline". Natürlich waren auch hier die typischen "Obituary"-Elemente unvermeidlich, hieven sie jedoch damit etwas aus der Taufe, an dessen Daseinsberechtigung nicht die geringsten Zweifel aufkamen.

Der Geniestreich Nummer drei des äußerst produktiven Jahres 2009, erschien im November, in Form einer weiteren DVD, deren Erscheinen sehnsüchtigst erwartet wurde und den Live Auftritt am Party San Open Air & viele Extras beinhaltete.



DISCOGRAPHY:

[Reviews & Kommentare der Redakteure]:

Slowly We Rot [1989] REVIEW - KAUFEN
Cause Of Death [1990] REVIEW - KAUFEN
The End Complete [1992] REVIEW - KAUFEN
World Demise [1994] REVIEW - KAUFEN
Don't Care EP [1994] REVIEW
Back From The Dead [1997] REVIEW - KAUFEN
Dead [1998] REVIEW - KAUFEN
Anthology [2001] REVIEW - KAUFEN
Frozen In Time [2005] REVIEW - KAUFEN
Frozen Alive DVD [2007] REVIEW FOLGT
Xecutioner's Return [2007] REVIEW - KAUFEN
Left To Die [2008] REVIEW - KAUFEN
Darkest Day [2009] REVIEW - KAUFEN
Live Execution DVD [2009] REVIEW FOLGT - KAUFEN



INTERVIEWS:

Interview mit John Tardy [Oktober 2008] KLICK
Interview mit John Tardy [Mai.2009] KLICK



VERWEISE:

Obituary @ Wikipedia
Offizielle Obituary Homepage
Obituary @ MySpace
Obituary @ Facebook
Obituary @ Last.fm
Obituary @ Metal-Archives.com

Offizielle Tardy Brothers Homepage
T-Bone's Famous Trevor's Original / Bar-B-Que Sauce



History:
Matthes
Bilder: HIER

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Kommentare
#1 | Tormentor_ am 06. Juli 2012 17:57
absolut gelungener beitrag ! Thumb up
#2 | Astarot am 30. August 2012 13:00
danke dir
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