04. September 2010 04:45
Navigation
-> Home
-> News-Archiv

-> Reviews
-> Interviews
-> Berichte
-> Specials

-> Termine
-> Galerie
-> Forum
-> Downloads
-> Links
-> Suche

-> Impressum
-> Redaktion
-> Partner
-> Jobs
Die neuesten Reviews:
 Bleed The Man - B...
 Eisnebel - Anthem...
 Armagedon - Death...
 Austere - Only th...
 Whirling - Facele...
 October Falls - A...
 Kilte - Absence
 Hacavitz - Metztl...
 Godless Rising - ...
 Replica - Choose ...
Die neuesten Interviews:
-> 1349 [Juli.2010]
-> The Devil's Blood [...
-> Master [Juni.2010]
Die neuesten Berichte:
-> Zonk Festival 2010 ...
-> Up Ewig Ungedeelt B...
-> Northern Lights Fes...
Die neuesten Specials:
-> Special: Obituary
-> Demos – Ein Stück M...
-> Special: Rückblick ...
Öffentliche Umfrage
Wie viele Tonträger [CDs/Tapes/Vinyls) kaufst du dir im Monat?

1 bis 5

6 bis 10

11 bis 15

16 bis 20

mehr als 20



Ergebnisse / Archiv
Newsletter
Du musst dich anmelden um den Newsletter zu abonnieren.
Online Stats
Gäste online: 1
Mitglieder online:
keine Mitglieder online


registrierte Mitglieder: 95
neuestes Mitglied: nostromo

Online: 1
Max. pro Tag: 9542
Gesamt: 684107

seit November 2008
Die neuesten Reviews:
ZURÜCK
0 Kommentare


Klick für volle Größe

Semlah - Semlah
[ Kategorie: S - T - U · 612 angesehen · 0 Kommentare ]
Hinzugefügt am17.04.2009
InterpretSemlah
SpracheEnglisch 
Veröffentlichung2009
AuflageErstauflage
LabelCyclone Empire
Websitehttp://www.semlah.se
Inhalt
Semlah – Semlah [Doom Metal]

Dass aus Schweden nicht nur hochqualitativer Tod kommt, sondern auch die Künste der Verdammnis und des Weltuntergangs entsprechend beherrscht werden, haben die Genrevorreiter Candlemass ja schon zu Genüge bewiesen. Aber nicht nur die viel zitierten Könige des Doom beherrschen diese dunkle Kunst, auch die schon seit 2001 existierenden Semlah um den früheren Count Raven Bassisten Tommy Wilbur, gehören zu dem Kreis der Erlesenen. Mit so zahlreichen Veröffentlichungswellen wie beispielsweise der Folk- oder der Thrash Metal derzeit, ist und war das Doomsegment noch nie gesegnet. Verwunderlich ist dies eigentlich nicht, da mental nicht jeder den Ballast der klanglichen und inhaltlichen Schwere zu stemmen vermag. Um so erfreulicher ist es doch, dass dieses Jahr schon so bemerkenswerte Neuerscheinungen, wie beispielsweise „Death Magic Doom“, der schon genannten Candlemass oder „Silent Ruins“ von Isole hervorgebracht hat. Mit ihrem nach dem eigenen Bandnamen benannten Album, machen sich nun die vier Herren von Semlah auf, sich dieser adeligen Ahnenreihe anzuschließen.

Vom ersten Moment an zieht der eingesprochene und mit einem Weltuntergangsinstrumentarium belegte Vorspann „From The Seat Of False Judgment“ in seinen Bann. Ganz prima würde das ganze sicherlich auch noch ein paar Oktaven tiefer funktionieren, tut aber letztlich nichts weiter zur Sache, da man einen schwarz auf schwarz-Anstrich ohnehin kaum sieht. Wo das richtige Ambiente bereits geschaffen ist, gibt’s mit „Path Of A Waning Moon“ auch gleich einen richtigen Hammer auf die Zwölf. Neben unheilvoll sägenden Gitarren fällt das unheimliche Potential in der Stimme von Gesangstalent Joleni auf.

Die Erkenntnisse, die sich aus „Axioms Of Life“ gewinnen lassen, geben weniger Aufschluss über biologische Hintergründe als über die spielerischen Fertigkeiten des Schwedenquartetts. Durchweg gelungene Wechsel im Tempo und schöne Soloeinlagen von Axtmann Tomas Johnson halten die Begeisterung aufrecht.

Welcher Gedankengang dazu geführt hat, „Perennial Movement“ in umgekehrter Reihenfolge zu beziffern, bleibt zwar vorerst unergründet, tut dem metallischen Genuss dieser kalorienreichen Kost aber auch keinen Abbruch. In gewissen Momenten des eher ruhig beginnenden Stückes, klingt Joleni ein wenig wie der „Prince of fuckin’ Darkness“. Dem Moment der Erkenntnis folgend, entwickelt sich der Zwei- bzw. Dreiteiler zu einem echten Brecher.

In „Machination“ gibt es eine extra Lehrstunde in Sachen Vielfältigkeit ballastbehangener Klangeswelten. Der Schwebezustand zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit wird grandios umgesetzt und macht keine Gefangenen.

Genretypischer gibt sich indessen „Manifestations Obscure“, was jedoch nicht gleichbedeutend mit Altbacken ist. Schöner Vorzeigedoomer, der gleich im ersten Durchlauf zündet.

Wer A sagt, der muss bekanntlich auch B sagen. Somit folgt nach kurzem Zwischenspiel auch Perennial Movement II seinem höher bezifferten großen Bruder. Überraschenderweise kommt das gesamte Stück ohne Elektronik aus und wird durchgehend von akustischen Gitarren begleitet.

Wem noch zuvor die bleischweren Riffmomente gefehlt haben, wird in „Frayed Wings“ mehr als angemessen entschädigt. Ein Fest für jeden Fürsprecher des jüngsten Tages, welches nur kurz vom Akustikintro von „Beyond Salvation” unterbrochen wird, dann aber wieder versöhnend zum Leichenschmaus lädt.

Das gesamte stilistische Repertoire an stimmlichen und instrumentellen Fähigkeiten kommt in dem vorletzten Stück „My Spirits Fail“ nochmals wunderbar zur Geltung, bis „Havoc“ die Ehre zu teil wird, das Leben zu Grabe zu tragen und den Sargdeckel zu schließen.

Semlah setzen mit ihrem Debüt regelrechte Maßstäbe und stehen urplötzlich ganz weit oben in der Nahrungskette. Als schwierig dürfte es sich allerdings gestalten, wenn es daran geht beizeiten einen ebenbürtigen Nachfolger einzuspielen, wird man doch seit jeher an seinen alten Erfolgen gemessen. Bis zu diesem Zeitpunkt gehen in meiner Anlage aber noch zahllose Durchläufe ins Land und verwöhnen die Ohren mit Semlahs edlen Ergüssen. Pflichtkauf für die Doomfraktion!

Tracklist:

01. From The Seat Of False Judgement
02. Path Of A Waning Moon
03. Axioms Of Life
04. Perennial Movement III
05. Machination
06. Manifestations Obscure
07. Perennial Movement II
08. Frayed Wings
09. Beyond Salvation
10. My Spirits Fail
11. Havoc

9 von 10 Punkten

Redakteur: Matthes
RedakteurMatthes
Bewertung9/10
ZURÜCK
Kommentare zu »Semlah - Semlah«
Noch keine Kommentare abgegeben...
Du hast nicht genügend Rechte, um Kommentare zu verfassen!
Banner
Login
Benutzername

Passwort



Noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.

Passwort vergessen?
Jetzt ein neues Passwort zuschicken lassen.
CD der Woche

Whirling
Faceless Phenomena

Ereignisse
<< September 2010 >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30      
Heute: Weitere...:
Shoutbox
Gästen ist das schreiben von Mitteilungen nicht erlaubt.


26.08.2010
KA, hatte am 23. Geburtstag.^^

23.08.2010
Wer is Sinahil?!

23.08.2010
Alles Gute, Sinahil!^^

18.08.2010
Los los! An die Arbeit!

13.08.2010
jo, mir a^^

Copyright © 2010 Rottinghill.at

RSS Feed

v 2.0.11