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| Thrudvangar - Durch Blut Und Eis
[ Kategorie: S - T - U · 488 angesehen ·
0 Kommentare ] | | Hinzugefügt am | 16.01.2010 | | Interpret | Thrudvangar | | Genre | Viking Metal | | Sprache | Deutsch  | | Veröffentlichung | 2010 | | Auflage | Erstauflage | | Label | Einheit Produktionen | | Website | http://www.thrudvangar.com/ | | Inhalt | Thrudvangar - Durch Blut Und Eis Das Album ist Opfer eines unglücklichen Umstandes, für den sie eigentlich gar nichts können. Nachdem ihr aktuelles Label Einheit Produktionen das Promomaterial für uns Redakteure als Daten per Internet verteilt, wurde jetzt auch noch an der Quantität gespart. Soll heißen: Mir liegen nur sechs der eigentlich dreizehn Tracks des neuen Albums der deutschen Vikinger Gruppe vor. Und da ich nur bewerten kann was mir vorliegt, fällt das Review auch kürzer aus. Auf die Benotung hat der Umstand allerdings keinen Einfluss, da die Band nichts dafür kann und nicht unter den Fehlern ihres Labels leiden soll. Aber erst einmal die obligatorischen Background Informationen zur Band. Gegründet hat sich die Band im Jahr 1998 und veröffentlicht nun mit "Durch Blut Und Eis" ihr bereits viertes Album. Dazwischen wurde noch eine Split mit "Nomans Land" geschoben und so kann die Band bereits heute eine äußerst runde Diskografie aufweisen. Musikalisch hört sich das Ganze an wie eine Mischung aus "Amon Amarth" und moderneren Pagan Metal à la "Black Messiah" oder "Wolfchant". Also sollte die beinharte oldschool Fraktion schon einmal gewarnt sein. Auf diesem Album gibt es eine glasklare Produktion (die aber vollkommen in Ordnung geht und nicht überproduziert wirkt), Keyboardgekleister der romantischen Sorte und abwechslungsreichen Arrangements, die eine der großen Stärken des Albums sind. Damit will ich sagen, dass es genügend Abwechslung gibt, vor allem was die Gitarren betrifft. Diese klimpern die Melodien in verschiedenen Varianten raus und es gibt mal schnellere und mal langsamere Passagen, die durch das einwandfreie Drumming unterstützt werden. Die Vocals kommen fast immer in Form von rauhen Growlings daher und unterstreichen die Atmosphäre, die auch von den leider nicht sehr tollen Lyrics getragen wird. Und trotz aller genannten Punkte hat man diese Musik eben schon 1000-mal gehört. Gerade nach dem letzten Jahr, wo "Black Messiah" und "Wolfchant" ihre (nicht sonderlich starken) Alben veröffentlicht haben, hätte man sich viel mehr trauen müssen. Freunde des Genres und der nordischen Mythologie sollten hier unbedingt reinhören. Handwerklich ist es zwar nichts besonderes, aber es wurden auch keine brachialen Fehler begangen. Nur hat man eben das Gefühl das Alles schon oft gehört zu haben, was den Hörspaß extrem trübt. Nach längerem Überlegen habe ich doch die Sieben-Punkte Karte gezogen, wobei die Tendenz eher nach unten geht.
Anmerkung: Mitlerweile wurde der technische Fehler von der Labelseite aus verbessert und ich habe nun Zugriff auf das komplette Album. Da die Qualität der anderen Lieder über die ganze Länge gehalten werden kann, bleibt die Bewertung gleich. Tracklist: 01. Intro 02. Thorvald`s Tod 03. Thodhild`s Gunst 04. Habichtstal 05. Leif - Der Gewalten Gabe 06. Holmgang 07. Lüge, Verrat und Meineid 08. Ochseninsel 09. Der Schwerter Klingen 10. Thornesthing 11. Überfahrt 12. Am Ende eines Fjords 13. Sein letzter Ritt | | Redakteur | Tim | | Bewertung | 7/10 |
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