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Walk Through Fire - Furthest From Heaven
[ Kategorie: W · 419 angesehen · 0 Kommentare ]
Hinzugefügt am03.06.2012
InterpretWalk Through Fire
GenreSludge / Doom
HerkunftslandSchweden 
Veröffentlichung2011
AuflageErstauflage
LabelAesthetic Death
Websitehttp://walkthroughfire.se/
Review
Walk Through Fire – Furthest From Heaven

Man muss definitiv kein Mathematiker sein, um die 'Gaußsche Normalverteilung' beziehungsweise die 'Gaußsche Glockenkurve' zu kennen und zu verstehen. Nehmen wir hier beispielhaft das Genre 'Sludge / Doom'. Ein Gros der Bands lässt sich um ±0 der Kurve verteilen und beschreiben das Mittelmaß, dazu gibt es natürlich immer wieder eine Varianz, die sich an den äußeren Teilen der Kurve befindet.
Warum nun soviel Mathematik? Betrachtet man das Genre nun wie oben beschrieben und hört sich dazu den zweiten Output der schwedischen Band "Walk Through Fire" an, so könnte man meinen, dass diese dem absoluten Zentrum der Glockenkurve entspringen.

Man orientiert sich hier, und das ist sowohl positiv als auch negativ zu sehen, sehr stark an zwei der Eckpfeiler, namentlich "Neurosis" und "Isis".
Über den Inhalt lässt sich sagen, dass die Thematik nicht gerade ausgefeilt ist. Themen sind hier z.B. die nicht-Existenz eines Himmels ("Furthest From Heaven") oder auch das klassische Motiv des Märtyrertums ("Through Me They Bleed"). Allerdings sind es auch genau diese beiden Songs, die das Album hörenswert machen, weswegen man bezüglich der eben genannten Thematik vielleicht das eine oder andere Auge zudrücken darf. Des Weiteren stellt das, im Vergleich zu den anderen Tracks eher kurz ausgefallene, "The Dying Sun" nur eine Art 'Prequel' zu dem offensichtlichen Nachfolger "The Dead Sun". Dieses 'Prequel' ist zwar angenehm düster und verwegen, wird aber vom letzten Track des Albums mehr oder minder erdrückt, und ist damit gegenstandslos.
Hört man "Furthest From Heaven" nochmal instrumentalisch so wird sich auch hier keine große Entdeckung auffinden lassen.

Die Schweden beherrschen ihre Instrumente, die Gitarren sind verzerrt und walzen sich zusammen mit einem Bass, der viel zu leise ist, durch die insgesamt 40 Min. Die Vocals bestehen, auch typisch, aus Shouts und Growls. Eigentlich ist alles genretypisch geraten. Da wären doch mehr Innovation und vielleicht auch Mut zum Experimentieren wünschenswert. Vielleicht klappt dies dann auf der dritten Veröffentlichung, denn schon vom gleichnamigen Debüt zu "Furthest From Heaven" lässt sich Entwicklung feststellen, weswegen man "Walk Through Fire" im Auge behalten sollte.

Tracklist:

01. Furthest From Heaven
02. Through Me They Bleed
03. The Dying Sun
04. The Dead Sun
RedakteurPhil
Bewertung7/10
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Kommentare zu »Walk Through Fire - Furthest From Heaven«
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Danke für das Review der EP "Sick" von Catastrofear! Thumb up

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Danke.. ebenso... Lasst es fein krachen Grin

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Hmm?

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