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Skarab - Skarab
[ Kategorie: S · 501 angesehen · 0 Kommentare ]
Hinzugefügt am23.07.2012
InterpretSkarab
GenreProgressive / Doom / Metal / Rock
HerkunftslandDeutschland 
Veröffentlichung2012
AuflageErstauflage
LabelZeitgeister Music Distribution
Websitehttps://www.facebook.com/skarab.band
Review
Skarab - Skarab

"Skarab" ist einer der jüngsten Schützlinge des Zeitgeister-Clans, welcher durch die Mitgliedschaft seiner Musiker in Bands wie "Klabautamann" und "Valborg" eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt. Wer sich aber ein wenig genauer mit dem Bonner Musiker-Zirkel befasst hat, weiß, dass diese Burschen anscheinend Obelixesk in einen Topf gefallen sind, der sie mit lebenslanger Kreativität versorgt. So macht man vor keinerlei Genre-Grenzen halt und hat selbst den Hip-Hop-Künstler "Angry Teng" in seine Reihen involviert. Diese Aufgeschlossenheit bedeutet aber gleichsam, dass man sich bei jeder Veröffentlichung mit völlig neuen Ideen und Experimenten auseinandersetzen muss, was zugegebenermaßen, gerade als Redakteur, nicht immer ganz einfach ist. Dieses Mal hat sich Multiinstrumentalist Tim Steffens an einer düsteren, aber nicht melancholischen Variante einer Art progressiven Metals mit Anleihen verschiedenster Genres versucht, was dann endgültig, und in diesem Fall vielleicht nicht ganz zu unrecht, als Avantgarde Metal bezeichnet wird.

Das kreative Fundament dieser Platte bilden wohl ganz klar die Gitarren und deren Melodien, die facettenreich wie dynamisch das selbstbetitelte Album zu dem machen, was es ist. Es gibt viele Bands, die sich an Stil-Elementen verschiedener Genres bedienen. Doch "Skarab" schafft es dies zu tun, um verschiedene Stimmungen und Klangbilder zu erzeugen, die trotz ihrer Vielfalt ein einheitliches Bild vermitteln, was dem ausgereiften Songwriting und der konzeptionellen Umsetzung zu verdanken ist. Die Band selber verwendet die kryptische Beschreibung "Myths. Deserts. Disorder.". So post-modern das im ersten Moment klingen mag, so treffend sind diese Begriffe, ob gewollt oder nicht, weswegen ich mich bei der fortlaufenden Beschreibung auch an ihnen orientieren werde. Durch die abstrakten Texte, die sicherlich viel Spielraum für Interpretationen lassen, und die Melodien, die zwischen eingängigen und energischen Rock-Passagen bishin zu düsteren und hoch-emotionalen Melodieläufen ("Sculpting In Time Sculpting In Time"!), wird eine unnahbare Atmosphäre erschaffen, die das Bedürfnis des Menschen weckt, das Unbekannte zu erforschen. Dabei stößt man bei diesem Werk auf derart viele Details, dass man nicht mit einem Hördurchgang davonkommt. Dennoch bietet die Platte durch die Verwendung von Altbekanntem eine gewisse Bodenständigkeit. Auch der Gesang von Christian Kolf, der erst vor kurzem die Kollegen von "Nucleus Torn" mit einem Gastauftritt bereichern konnte, bleibt meist in seinem Muster, wobei ich mir hier fast ein wenig mehr Abwechslung gewünscht hätte, da sich die instrumentale Fraktion eben doch ein wenig vielfältiger zeigt. Das Chaos zeigt sich dabei eher in Form eines geordneten Chaos, wie man in der Alltagssprache zu sagen pflegt. Man darf bei dem vorliegenden Werk trotz der Komplexität weder Taktexperimente der Marke "Meshuggah" erwarten, noch einen glattpolitierten Output, wie es "Katatonia" in der heutigen Zeit fabrizieren würde. "Skarab" hat Ecken und Kanten, was eben durchaus gewollt zu sein scheint und dem Album wiederum eine zusätzliche Komponente hinzufügt.

Abschließend ist "Skarab" sicherlich eine der interessantesten Veröffentlichungen dieses Jahres und gleichzeitig einer der vielversprechensten New-Commer. Derart viele Ansätze und gelungene Strukturen findet man nur noch selten in der heutigen Musikszene. Man merkt zu jedem Zeitpunkt, dass viel Leidenschaft und ehrliche Emotionen verarbeitet werden, ohne dabei aufgesetzt oder gar kitschig zu wirken. Vielleicht ist "Skarab" sich diesem Potential nicht immer ganz bewusst, wodurch es an der einen oder anderen Stelle ein wenig an Konsequenz zu fehlen scheint, aber dennoch: Wer sich von den modernen "Anathema" oder "Katatonia" gelangweilt fühlt, sollte dringend zu "Skarab" greifen, die eine frische und eigenständige Alternative bieten. Bei meiner Bewertung komme ich so auf gute acht Punkte, die ich nicht zuletzt aufgrund des großartigen Coverartworks von Jan Buckard auf glatte neun Punkte aufrunden möchte.

Tracklist:

01. Heat
02. Sculpting In Time
03. Horus
04. Island Of Birdmen
05. Sunset
06. The Body Of A Graveyard
07. The Rabbi Of Weeds
08. Stone Torches
09. I Am The Winding Stair
10. Unarmed Sailor
RedakteurTim
Bewertung9/10
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