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A Forest of Stars - A Shadowplay for Yesterdays
[ Kategorie: A · 634 angesehen · 0 Kommentare ]
Hinzugefügt am10.08.2012
InterpretA Forest of Stars
GenreExperimental / Doom / Black Metal
HerkunftslandEngland 
Veröffentlichung2012
AuflageErstauflage
LabelLupus Lounge (Prophecy Productions)
Websitehttp://www.aforestofstars.co.uk/
Review
A Forest of Stars - A Shadowplay for Yesterdays

Seit fünf Jahren ist der Gentlemen's Club "A Forest of Stars" damit beschäftigt, das viktorianische Zeitalter künstlerisch umzusetzen und in gewisser Hinsicht auch zu modernisieren. Dies gelang ihnen bereits zweimal auf den Alben "The Corpse of Rebirth" und "Opportunistic Thieves of Spring". Auch sollte durch diese Werke bereits bekannt sein, dass "A Forest of Stars" nicht etwa eine goldene Götze zu Ehren von Alexandrina Victoria schaffen wollen, sondern viel mehr eine psycho-analytische Studie der damaligen Gesellschaft produzieren, welche naturgemäß durch künstlerische Mittel hin zum Bizarren und Extravaganten verfremdet wird. Wo "Opportunistic Thieves of Spring" trotz aller Experimente im Prinzip noch ein chaotisches Metal-Album und in gewisser Weise eine konsequente Fortsetzung des Debüts war, widmet man sich bei "A Shadowplay for Yesterdays" einer andere Facette der Band, wodurch ein vielseitiges Album entstanden ist, dem neben der Klangvielfalt stets eine emotionale Mischung aus menschlichem Übermut, Trauer und Resignation subtil mitschwingt. Dass die Band durch den Einsatz von Geige, Percussion und Keyboard den Black Metal mit avantgardistischen Klängen bereichert hat, ist nichts Neues. Doch hat man diesmal diesen Einflüssen einen viel größeren Stellenwert eingeräumt, was "A Shadowplay for Yesterdays" trotz der neu gewonnenen Vielfalt auch auf eine seltsame Weise eingängiger oder besser: eindringlicher macht.

Eröffnet wird das Album durch einen schwebenden, atmosphärischen Klangteppich, der nach einer gewissen Zeit von einem klaren Gesang und weiteren Instrumenten und Arrangements ergänzt wird. Dies erinnert, wenn man vom Kontext des Albums absieht, auf eine bizarre Weise an "Current 93". Die Black Metal-Parts erinnern dagegen in ihrer Ausführung an das vorherige Album. Unkontrollierte Gitarren und ein hektisches Schlagzeug bieten zusammen mit dem grandiosen, abwechslungsreichen Schreigesang von Mister Curse einen Kontrast zu den harmonischen Parts. Dies lässt sich natürlich auf verschiedene Bereiche des Konzeptes übertragen: Die hungernde Unterschicht, die Zerstörung der Natur durch die Industrialisierung, die Denaturierung des menschlichen Körpers und seiner Psyche durch Absinth und Opium. Man muss sich bei der Deutung also nicht auf das Konzept beschränken, welches die Lebensgeschichte eines Mannes, der durch die Verführungen und der Dekadenz, die prägnant für die obere Schicht war, selbstzerstörerische Züge annehmen wird. Wer nun aber ausschließlich das Lied "Gatherer of the Pure" und dessen grandioses Video kennt, sollte davon ausgehend nicht zu viel auf den Rest des Albums schließen, denn man wird während der einstündigen Spielzeit durch soviel überrascht, dass man sich einfach ohne große Erwartungen einlassen sollte. Ein Beispiel für das Ausloten neuer musikalischer Wege sind die Einflüsse aus klassichem Prog und Psychedelic Rock, folklorische Elemente wie im Stück "A Prophet for a Pound of Flesh", die fast an "Faun" erinnern, und die elektronischen Parts, die sich öfter als erwartet zeigen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass "A Forest of Stars" zwei Sachen geschafft haben, bei denen einige Bands schon beim zweiten Album scheitern. Zum einen bietet "A Shadowplay for Yesterdays" die Qualitäten und Elemente der Band, die man sich gewünscht hat. Dazu gehören extreme Black Metal-Parts, die surreal anmutende Umsetzung des Konzeptes, sowie die großartigen Melodien und Songstrukturen. Letzteres hat sich im Gegensatz zu den letzten Alben sogar noch weiter verbessert. Dazu wurden die oben ausführlich beschriebenen Elemente ergänzt, was zur Folge hat, dass "A Forest of Stars" nun drei Alben in ihrem Portfolio haben, welche sich nicht nur qualitativ unterscheiden, sondern eigenständige, individuelle Werke sind, die ihre jeweiligen Qualitäten haben. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man als Liebhaber des Debüts vielleicht ein wenig überfordert sein wird. Am besten hört man sich per YouTube einmal durch das Album durch - und das ist das Mindeste, denn dieses Meisterwerk trotz der gebotenen Komplexität komplett zu ignorieren, wäre ein Fehler.

Tracklist:

01. Directionless Resurrectionist
02. Prey Tell of the Church Fate
03. A Prophet for a Pound of Flesh
04. The Blight of God's Acre
05. Man's Laughter
06. The Underside of Eden
07. Gatherer of the Pure
08. Left Behind as Static
09. Corvus Corona (Part 1)
10. Corvus Corona (Part 2)
RedakteurTim
Bewertung9/10
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