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Heretoir - Substanz
[ Kategorie: H · 761 angesehen · 0 Kommentare ]
Hinzugefügt am11.08.2012
InterpretHeretoir
GenrePost-Black Metal
HerkunftslandDeutschland 
Veröffentlichung2012
AuflageErstauflage, Compilation
LabelNorthern Silence Productions
Websitehttp://heretoir.com/
Review
Heretoir - Substanz

Ja, "Heretoir" gilt spätestens seit dem selbstbetitelten Full-Length-Debüt, welches im letzten Jahr veröffentlicht worden ist, als einer derjenigen Bands, die frühzeitig den Post-Black Metal geprägt haben, und gleichzeitig durch Qualität und Individualität weit mehr als ein Synonym einer bestimmten Trendwelle ist. Durch die gelungenen Melodien und durchdachte Songstrukturen ergaben sich bisher bei allen "Heretoir"-Veröffentlichungen ein stimmiges Gesamtbild. Dabei gibt es neben einiger weniger Kleinigkeiten eigentlich nur eine Sache, die dem geneigten Post-Black Metal-Hörer stört: Es gibt einfach zu wenig neues Material. Selbst das Album beinhaltete einige Lieder, die schon zuvor auf Split- und Sampler-Veröffentlichungen zu hören waren. Sicherlich ist es lobenswert, dass man sich in der schnellebigen Moderne noch Zeit für seine Kunst nimmt, doch nimmt das genannte Faktum einer Veröffentlichung in gewisser Weise schon den Stellenwert eines in sich geschlossenen Werkes. Und auch "Substanz" ist nicht das erhoffte Album, das sich viele gewünscht haben. Viel mehr handelt es sich hierbei um eine Compilation, die die weitestgehend vergriffene EP ".Existenz.", sowie eine neu aufgenommene Fassung dieser, enthält. Im Gegensatz zu dem Re-Release der ersten EP von "Alcest", hat man "Substanz" noch um weitere, bisher unveröffentlichte Tracks ergänzt. Insgesamt ist das Material auf zwei Hälften, beziehungsweise auf zwei CDs geteilt, sofern man den Fehler begeht, nicht die Vinyl-Fassung zu nehmen. Auf der ersten Hälfte sind ältere Tracks, sowie die EP in ihrer ursprünglichen Fassung enthalten. CD Nummer zwei beinhaltet die neu aufgenommene EP und zwei weitere Tracks.

Dies ist konzeptionell und inhaltlich schlichtweg die richtige Entscheidung gewesen, denn die physische Trennung versinnbildlicht auch die musikalische Differenz der beiden Versionen. Es wirkt fast so, als stünden sich zwei eineiige Zwillinge entgegen, die durch verschiedene Faktoren wie Zeit, Erziehung und andere äußere Umstände trotz der oberflächlichen Ähnlichkeiten zwei verschiedene Charaktere haben.
Die ursprüngliche Version ist kalt und hart wie der Asphalt, und doch steckt eine gewisse Hoffnung in den Liedern, die öfters durchblitzt, aber dann auch wieder erlischt. In erster Linie werden die Lieder durch die vielen Gitarren-Spuren getragen, die vor allem durch ihre Melodien das Potential des damaligen Projektes "Heretoir" aufzeigen. Funktional und treibend klingt das Drumming, lediglich der ausbrechende Schreigesang durchbricht von Zeit zu Zeit die meditative und aufzeigende Wirkung. Die urbane Ästethik dominiert hier noch das Gesamtbild und erinnert dadurch unweigerlich an "Amesoeurs". Diverse Arrangements und Akkustik-Gitarren lockern dabei öfters die Stimmung auf, doch dank des prägnanten, individuellen Klanggewand klingt es doch homogen.
Dem gegenüber steht das neue Material, das neben einem echten Schlagzeug, welches durch die Hände des Drummers von "Fäulnis" eingespielt wurde, selbstverständlich auch weitere Änderungen der Urfassungen aufweist. Es scheint, als habe man hier den Fokus auf die emotionale Seite von "Heretoir" gelegt. Dies mag natürlich zutiefst subjektiv klingen, doch zumindest ist eine Änderung der Klangfarbe zu beobachten, die nicht zu leugnen ist. Die Lieder klingen offener, wärmer und durchdachter. Dies geschieht allein durch die neu erworbenen Kompetenzen in Sachen Recording, sowie die Liebe für Details, die sich in fast jedem Melodielauf zeigt. Besonders auffällig und gelungen sind die Nuerungen bei "Ein Schrey in die Nacht", der trotz der selben Melodien eine andere Wirkung entfacht. Alles in Allem manifestiert Multiinstrumentalist und Songwriter Eklatanz mit dieser Compilation das, was sich schon seit drei Jahren abzeichnet: individueller, professioneller, emotionaler und authentischer Black Metal, der eben mit den Eigenheiten des Post-Präfixes gewürzt ist.

Trotz der gegebenen musikalischen Qualität ist natürlich dennoch die Frage berechtigt, ob eine solche Veröffentlichung bei einem Projekt wie "Heretoir" notwendig ist. Sicherlich überzeugen die Neuaufnahmen auf ganzer Linie, doch ist die ursprüngliche Auflage von ".Existenz." mit 500 Exemplaren bereits relativ groß, sodass die Neuaufnahme ebenso gut und kostengünstiger als Bonus-CD beim kommenden Album hätte dabei gewesen sein können. Wer die EP bereits besitzt und nur auf etwas Neues wartet, für den handelt es sich hierbei sicherlich nicht um ein Pflichtkauf. Wer das musikalische Schaffen und die Kreativität von Eklatanz aber zu schätzen weiß und nicht mehr abwarten kann, dem empfehle ich definitiv zumindest einen Reinhörer, denn "Substanz" zeigt deutlich, welchen Weg "Heretoir" geht. Und dieser Weg liegt nicht im Schatten asphaltgrauer Neubauten, sondern wird von den Strahlen der Sonne erhellt.

Tracklist:

CD 1:
01. Erwachen Im Dunkel
02. Ein Schrey In Die Nacht
03. Verblasst
04. Ausgeburt
05. Weltenwandler
06. Herbstwind
07. Trümmerwelten
08. Nihil

CD 2:
01. Aura
02. Erwachen Im Dunkel
03. Ein Schrey In Die Nacht
04. Verblasst
05. Ausgeburt
06. Herbstwind
07. Snow Colours
RedakteurTim
Bewertung8/10
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